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Ein ungewöhnlicher Name - kurz erklärt
Wir nennen uns »evangelisch«, weil das Evangelium von Jesus Christus unser Fundament ist. Gleichzeitig kennzeichnet uns der Name als Teil der evangelischen Kirchenfamilie, die in der Reformation ihren Ausgang nahm.
»Methodistisch« heissen wir wegen einer spöttischen Bezeichnung für eine Gruppe von Studenten um John und Charles Wesley in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Statt der damals üblichen studentischen Lässigkeit praktizierten sie einen konsequenten Lebensstil. Neben intensivem Bibelstudium und gemeinsamem Beten waren ihnen vor allem die praktischen Dienste an Armen, Kranken, Arbeitslosen und Gefangenen wichtig. Deshalb wurden sie als methodistisch verspottet.
Aus dieser studentischen Bewegung wurde eine Erweckung, die das Leben vieler Menschen veränderte. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstand daraus eine weltweite Kirche.
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Die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK)...
... ist eine evangelische Freikirche, die es seit über 150 Jahren in Deutschland gibt. In den 542 Gemeinden treffen sich um die 61.000 Menschen (Kirchenglieder und -angehörige). In Mecklenburg-Vorpommern gibt es sechs EmK-Gemeinden, von denen zwei zu unserem Gemeindebezirk Vorpommern gehören: Stralsund und Wiepkenhagen mit insgesamt 60 Gemeindegliedern. Darüber hinaus treffen sich Christen in Hauskreisen auch noch an etlichen anderen Orten. In der Region engagiert sich die EmK in sozialen Projekten, wie dem Familientreff „PiTT“ e.V. in Trinwillershagen und der Albanien-arbeit durch den Christlichen Hilfsverein Wismar.
Der Glaube ist eng verwandt mit der Evangelischen Kirche. Aber als Freikirche legen wir Wert auf eine freie Entscheidung für Jesus Christus als Erwachsener, auf Freiheit vom Staat, auf eine freiwillige Finanzierung der Kirche durch die Gemeindeglieder und eine freiere Gottesdienstgestaltung. Wichtig ist uns, dass der Heilige Geist als die verändernde Kraft des Glaubens unser Leben beeinflusst, wir als Christen unseren Glauben im Alltag leben und ein zu Jesus einladender Lebensstil unser Christsein prägt. Unsere Beziehung zu Jesus führt uns zu einer Verknüpfung von gelebter Spiritualität und sozialem Engagement.
Die Evangelisch-methodistische Kirche arbeitet gerne mit anderen Kirchen zusammen.
Sie gehört zum „Weltrat methodistischer Kirchen“, der über 70 methodistische Kirchen umfasst und weltweit über 70,2 Millionen Methodisten repräsentiert..
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Missionsland Vorpommern
In unserem Gebiet ist die christliche Botschaft nur wenig bekannt als lebensspendende, starkmachende Botschaft. Somit gibt es viele Menschen, die überhaupt keine Ahnung vom Glauben oder eine falsche Vorstellung davon haben. Das dieser Prozentsatz gerade in Vorpommern so hoch ist, mag verschiedene Ursachen haben, z.B. dass es hier noch nie eine grössere Bewegung gegeben hat, die Leute zum Glauben geführt hat - das Land wurde einst christianisiert, aber nicht erweckt für den Glauben. Der Glauben kam von oben und nicht von innen. Auch die folgenden Jahrhunderte liessen eine Bewegung hin zum Evangelium nicht erkennen - bis schliesslich durch 40 Jahre DDR dieser latente Nicht-Glauben zur Staatsreligion erhoben wurde und so in Herzen Atheismus hinterlassen hat, der meint: “Gott brauche ich nicht.” Es ist schade, dass dieser Stolz die Menschen festhält und so viele mit dieser Meinung ihr Leben bis zum Ende leben. Dabei bräuchte das Leben kein Ende zu haben - weil GOTT ewiges Leben anbietet; weil er immer noch anbietet, mit ihm in Familie zu leben. Nun hat sich im Laufe der Kirchengeschichte oft Gebet als das Mittel erwiesen, solche geistlichen Blockaden zu durchbrechen. Martin Luther hat es knapp in Worte gefasst, was zu tun ist: Ora et labora - Bete und arbeite. In den letzten Jahren haben wir viel gearbeitet durch Evangelisationen und andere Einsätze. Nun soll das Gebet dran sein. Gebet- für Vorpommern und die Ex-DDR-Bundesländer und besonders und konkret für das 1400-Seelen-Dorf Trinwillershagen. Es ist uns stellvertretend für diese ganze Region vor die Füße gelegt worden.
Wie wir beten wollen: Wir wollen strategisch beten. Nicht in dem Sinne territorialer Kampfesführung, sondern indem wir die Menschen des Ortes wie Priester immer wieder geordnet vor den HERRN bringen und ihn bitten, ihnen eine umfassendere Sicht der Dinge zu schenken, als sie zur Zeit zugelassen wird.
"Die Gebets-Versammlungen mögen von grossem Nutzen sein, nicht nur für den einzelnen, sondern für die ganze Nation. Ich sehe nichts, was ausser Gebet helfen könnte." John Wesley am 11.11.1775
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